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/// Übungen

2019-04-05 /// PKW gegen Baum

PKW contra Baum – dieses realitätsnahe Übungsszenario galt es für den Löschzug St. Vit abzuarbeiten. Ein PKW-Fahrer war von der Straße abgekommen, frontal vor einen Erdhügel und seitlich vor einen Baum geprallt.
Beide Löschfahrzeuge trafen zeitgleich an der Einsatzstelle ein. Es ist dunkel, Rauch steigt aus dem Motorraum des verunfallten PKW auf, Schreie sind zu hören. Dank Nebelmaschine und Musikbox wirkt dieses Szenario sehr real. Für einen kurzen Moment konnte man vergessen, dass es sich um eine Übung handelte. Sofort war klar: Hier musste parallel gearbeitet werden. Der Brand wurde bekämpft sowie die Rettung der Insassen vorbereitet. Ein Verletzter auf der Rückbank konnte das Fahrzeug selbstständig verlassen, nachdem die Tür durch die Feuerwehr geöffnet worden war. Für die Rettung des Fahrers und Beifahrers musste schweres Gerät eingesetzt werden. Mit Schere und Spreizer wurden die Türen der Fahrerseite entfernt und schließlich das Dach des PKW abgenommen. Auf der Schaufeltrage konnte die letzte Person aus dem PKW befreit und dem Rettungsdienst übergeben werden.
Zeitgleich begaben sich Trupps auf die Suche nach weiteren vermissten Personen. Unter Schock stehend hatte sich ein Kind von der Unfallstelle entfernt. Es konnte in der Nähe durch die Einsatzkräfte aufgefunden werden.

2018-10-16 /// Löschzugübung: Brand auf einem Bauernhof

Brand auf einem Bauernhof, mehrere Personen werden vermisst. So lautete unser Übungsszenario bei der jüngsten Löschzugübung zusammen mit dem Löschzug St. Vit. Vor Ort an der Emser Landstraße galt es erstmal die Lage zu erkunden. Das Übungsszenario sah vor, dass auf dem Hof eine Party stattgefunden hatte im Rahmen derer der Brand ausgebrochen war. Mehrere „betrunkene“ Personen liefen dabei über den Hof und mussten von uns gebändigt werden. In den Brandraum gingen dann schnell zwei Trupps unter Atemschutz vor und konnten zwei Personen aus dem verrauchten Raum retten. Auf der angrenzenden Wiese wurde ein Verletztensammelplatz eingerichtet, auf dem alle Verletzten betreut und behandelt wurden.

Gleichzeitig baute der Löschzug St. Vit eine Wasserversorgung von einem mehrere hundert Meter entfernten Saugbrunnen auf. Die Wasserversorgung wurde nach Abschluss des Innenangriffs auf ihre Leistungsfähigkeit getestet.

2019-02-01 /// Erste Hilfe kann jeder - natürlich auch die Feuerwehr!

Am letzten Freitag führten wir unsere jährliche Erste Hilfe Übung durch.

2018-08-17 /// ABC-Alarm!

Nach einem Verkehrsunfall eines Sprinters und eines Chemikalientransporters nahmen unsere Messgeräte Alpha-Strahlung war. Bei dieser Übung war Eile, aber auch höchste Sicherheit geboten. Vor Ort löschte der Angriffstrupp des ersteintreffenden Fahrzeuges einen kleinen Brand am Sprinter und rettete im Anschluss den Fahrer des schwer verunglückten Chemikalientransporters. Der Fahrer kollabierte bei der Übergabe an den Rettungsdienst der Feuerwehr Rheda-Wiedenbrück, konnte durch diesen aber schnell wieder stabilisiert werden. Spezialkräfte des Löschzugs Batenhorst unterstützten uns und bauten umgehend das Dekontaminations-Zelt auf, um Personen zu reinigen, die sich in der Nähe des strahlenden Stoffes aufgehalten haben. Der Löschzug Wiedenbrück rückte mit dem Gerätewagen-Gefahrgut an, auf dem sich spezielle Strahlenschutz-Anzüge befinden, mit denen die Einsatzkräfte den Stoff in einen strahlensicheren Behälter verlagern konnten.